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Kleid aus eisvogelfarbener Doupionseide und
Seidentresse mit echtem Coro-Straßschmuckbesatz
nach einem Kleid im Victoria and Albert-Museum (London).

 

 

 

Kleid aus elfenbeinfarbener Doupionseide mit
handgesticktem Rosenmuster und applizierten Seidenrosen
im Stil der Krinolinenkleider.

 

 

 

 

 

 

Ballkleid aus lindgrüner Seide und Tüllstickereispitze als Ausschnittfalbel und Überrock.

Das Kleid ist über und über bestickt mit kleinen weißen und blaßvioletten Fliederzweigen und großen, zu Buketts arrangierten Blütenranken.

Der Spitzenrock wird durch kleine fliederfarbene Seidenblütensträußchen und Seidenschleifen gerafft.

 

 

Rückansicht des Kleides mit üppiger Blütenstickerei.

 

Es folgt den individuellen Entwürfen der Kundin und ist angelehnt

an Kleider aus dem Journal des Luxus und der Moden.

 

 

 

Nahansicht der Front der separat gearbeiteten Taille mit

Stickerei, Spitzenfalbel und fliederfarbenem Sträußchen.

 

 

 

 

 

Nahansicht der Rockrückseite.

 

 

 

 

Die rückwärtige Schnürung der Taille ist mit

fliederfarbenem Seidenbändchen gehalten.

Die Metallösen und die Kreuzschnürung sind

in der Mitte des 19. Jahrhunderts zeitgemäß.

 

 

Die Verwandlung:           

Ohne Tüllüberrock und mit fliederfarbenem Jäckchen mit Pagodenärmeln und Spitzeninnenärmeln

verwandelt sich das Ballkleid in ein

attraktives Ensemble zum Nachmittagstee.

 

 

 

Das Schößchen der Jacke ist üppig gewellt;

die schlanke Taille wird mit einer Seidenschleife betont.

 

 

 

 

Das Jäckchen in der Frontansicht.

Die Knöpfe sind mit lindgrüner, violett bestickter Seide

bezogen; alle Kanten sind mit lindgrüner Stickerei abgesetzt.

 

 

 

 

 

Die Knöpfe im Detail.

 

 

 

Zweiteiliges Reitkleid aus schwarzem Schurwolltuch, bestehend aus überlangem Rock und durchgehend geknöpfter Schößchenjacke mit Spitzenkragen und Spitzenmanschetten.

Getragen mit einem Pfauen-, Schwanen- und Rabenfedern-verzierten Hut und weißem Seidenchiffon-Schleier sowie schwarzen Glacéhandschuhen.

Reitkleider dieser Art trug z.B. Kaiserin Elisabeth I.von Österreich ausgesprochen gerne. Unter dem hauteng gescheiderten Amazonenjäckchen wurde nicht nur von ihr

selbstverständlich ein Korsett getragen.

 

Im Detail läßt sich deutlicher das gewellte Schößchen sowie der kostbare Spitzenbesatz erkennen:

Der Kragen besteht aus originalgetreuer Klöppelspitze; die Manschetten aus echter Brüsseler Spitze.

 

 

 

Der Spitzenkragen im Detail.

 

 

 

 

 

Die Spitzenmanschette im Detail.

 

 

 

 

 

Das Kleid zu Pferde.

Kaiserin "Sisi" ließ sich so besonders gerne ablichten.

 

 

 

 

Auch in schnelleren Gangarten läßt ein solches Kleid die Reiterin immer elegant und unangestrengt aussehen.

Sportlichkeit war im 19. Jahrhundert bei Frauen zwar toleriert,

sollte aber als solche nicht deutlich zutage treten.

 

 

Kleid aus granatrotem Moiré.
Ausschnitt und Rückfront besetzt mit Rosen
nach dem Journal des Luxus und der Moden.

 

 

Kleid aus granatrotem Doupionseiden-Changeant.
Ausschnitt und Rückfront besetzt mit Rosen
nach dem Journal des Luxus und der Moden.


 

 

Kleid aus rotgoldenem Doupionseidenchangeant
und goldfarbenem Seidenorganza mit rotgrundiger
Goldbrokatdraperie und granatroter Chiffonschleppe
nach Entwürfen des Historismus

 

 

aus Goldlaméjaquard und elfenbeinfarbener
Doupionseide mit vorder und rückwärtiger Schnürung
im Stil der Kleider der Sezession.

 

 

 

Das gleiche Kleid in blaßrosa und elfenbeinfarbener Doupionseide.

 

 

aus zweifach sherryfarbenem Seidenjaquard und
Seidendamast nach dem Journal des Luxus und der Moden

 

 

aus elfenbeinfarbenem Feintüll mit goldenen Blütensternen.
Hofgala der Kaiserin Elisabeth I. von Österreich
auf einem Gemälde von F. X. Winterhalter.

 

 

 

Das zugehörige Gemälde.

 

 

Kleid aus elfenbein- und rosafarbenem Moiré und
rosafarbenem Schleiertaft mit polychromer Rosenstickerei
auf dem Mieder und Goldkordel

nach Entwürfen des renaissanceorientierten Historismus.