Impressum


Frühes Mittelalter - Hochzeitskleid der Elsa von Brabant

Cotehardie aus eierschalfarbenem Crepe,
Mantel aus eierschalfarbenem Satin und Goldbrokat
mit Goldspitzen- und Perlenbesatz.
Kleid der sagenhaften Gemahlin des Lohengrin
frei nach Elemten der früh- und hochmittelalterlichen Gewänder.

 

 

Bis ins 14. Jahrhundert ritten Frauen im Vorwärtssitz,

bei der Weite der Kleider auch kein Problem.

Erst danach wurde der Seitsitz erfunden.

Speziell gezüchtete und ausgebildete Pferde,

die paßgehenden Zelter, machten diese

Fortbewegungsweise angenehm.

 

 

 

Eine Kopfbedeckung adeliger Frauen im Hochmittelalter war die Krone, die über einem Gebende getragen wurde.

Diese ist aus vergoldeter Bronze, Halbperlen und Mugelsteinen

und der Skulptur der Uta von Naumburg nachempfunden.


 
     

Frühes Mittelalter - Normannisches Herrengewand

Tunika aus hellgrauem Crepe mit Borten
und keltischem Schlangeninitialen-Medaillon in
Seidenfaden – und Perlenstickerei

über weissleinenem Hemd.

 

 

 

Im Detail der Dekor des Halsausschnittes

 

 

 

 

Im Detail das Schlangenmedaillon.

Die Schlangen bilden die Namens-Initialen des Trägers.

 

 

 

 

Das Gewand mit zugehörigem 7/8-Kreis-Tasselmantel aus bordeauxrotem Crepe mit Tasselkette in keltischem Spiraldekor.

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Hochmittelalterliche Form mit frühem Dekor:

Cotte aus tannengrünem Crepe mit gestickten
keltischen Dekoren in Goldstickerei

 

 

 

 

Zugehörige Cotte aus naturfarbenem Leinen mit

passenden Stickereien in tannengrüner Seide.:

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Cotte aus rubinrotem Seideköper mit silbergesticktem
Vierpassmuster, Surcot aus bernsteinfarbenem Crepe mit
Borten und byzantinischem Adlermedallion

in Glasperlen- und Seidenfadenstickerei .

 

 

 

Zugehöriger Tasselmantel aus rubinrotem
Crepe mit Tasselkette in keltischem Spiraldekor

Accessoire: Gürteltasche in typischer Zieharmonikafaltung.

 

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Cotte aus dunkelgrünem Crepe mit aufgesticktem Muster
aus goldfarbiger Seide und Glasperlen, Surcot aus schwarzem
Crepe mit Borten und schottischem Clan-Crest in
Seidenfaden – und Perlenstickerei.

 

 

 

Tasselmantel aus dunkelgrünem Crepe
mit Pelzbesatz und Jett-Tasselscheiben.

 

 

 

 

 

Clan-Crest aus Perlenstickerei im Detail.

 

 

Hochmittelalter - Mittelalterliches Kleid

Cotehardie aus taubenblauem Atlas mit gedoppelten
Hängeärmeln und Hüftgürtel aus Goldrosetten. Kanten mit Goldbortenbesatz und Topas-, Mondstein- und Opal-Mugelsteinen.

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Cotte aus eierschalfarbenem, rotgefüttertem Seidendamast,
Surcot aus schwarzem Crepe

mit Wappen des Trägers in Perlenstickerei

 

 

 

 

Nahansicht des historischen Rabenwappens in Perlstickerei.

 

 

 

 

 

Zugehöriger Tasselmantel aus schwarzem,
rotgefüttertem Crepe, ebenfalls mit Wappen in Perlstickerei.

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Cotte aus eierschalfarbener Seide, Surcot aus dunkelblauem
Crepe mit Braunschweiger Löwen in Perlenstickerei,
Tasselmantel aus mittelblauem Crepe mit schweren, mugelsteinbesetzten Tasselscheiben

 

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Ein weiteres Besipiel einer Cotte mit Perlstickerei, hier mit dem gestreiften hessischen Löwen in Rot/Silber:

Cotte aus schwerem weißen Leinen,

Surcot aus dunkelblauer Schurwolle.

 

 

 

 

Sämtliche Auszierungen, d.h., Kantenborten am Surcot und am Halsausschnitt der Cotte sind in Perlenstickerei gearbeitet.

 

 

 

 

Der Wappenlöwe im Detail.

 

 

 

 

Wahrhaftig königlich dazu ist der

7/8-Kreis-Tasselmantel aus nachtblauem Ziegenhaar.

Durch das kostbare Material ist er federleicht,

wärmend und von seidigem Schimmer.

Mit dieser Weite ordnet der Mantel zeitlich relativ spät ein;

ursprüngliche Mäntel haben Halbkreisform.

 

 

Die Tasselscheiben und Tasseln (die Quasten (engl. tassels),

die dem Tasselmantel seinen Namen gaben) sind

ebenfalls mit Glasperlen in den Wappenfarben besetzt.

Die Tasselscheiben, die bei frühen Tasselmänteln

einen Teil des Verschlusses bildeten, haben bei

diesem Mantel nur noch dekorative Aufgaben.

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Surcot aus perlgrauem Crepe mit vielerlei Reichsadlermuster
in Silberstickerei, Cotte aus eierschalfarbener Seide
mit korrespondierender Stickerei aus grauer Seide,
getragen mit breitem Silbergürtel

 

 

 

Nahansicht des zentralen Adlermedaillons aus Silberstickerei

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Surcot aus originalgetreu nachgewebtem Goldbrokat mit Falkenmedaillons und echtvergoldeten Glasfacettenknöpfen am Halsausschnitt, Cotte aus cremefarbener Seide mit Goldborten, getragen mit breitem Ledergürtel und filigran gesägten Beschlägen.

 

 

 

Nahansicht des originalen Falken-Goldbrokates.

 

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Surcot aus rauchblauem Crepe mit Greifenpaaren in
zweifarbiger Seidenstickerei auf Brust und an allen
Ausschnittkanten, Cotte aus eierschalfarbener Seide
mit originalgetreu gepunzten Messingknöpfchen.

 

 

Hochmittelalter - Herrengewand

Königlicher Surcot aus nachtblauem Seidensamt

mit keltischen Hundemuster-Borten

nach Kundenwunsch in Goldstickerei.
Cotte aus nachtblauer Seide mit großen

keltischen Musterfeldern in Gold- und Seidenstickerei.

 

 

 

Die Stickerei am Halsausschnitt im Detail.

Das komplizierte keltische Muster wirkt besonders

durch zwei Taubenblautöne, die mit Gold abgesetzt werden.

Umrahmt wird das Dreieck von einer goldenen Hundeborte,

die die Stickereien des Surcots in verkleinerter Form aufnimmt.

 

 

 

Die Hundeborte des Surcots,

ausgeführt in Satinstich-Linien, im Detail

 

 

Hochmittelalter - Mittelalterliches Kleid

Eine Königin des Hochmittelalters zieht sich an:

Damen-Cotte als Unterkleid mit überlangen Ärmeln aus dunkelrotem Crepe mit Hüftgürtel,

 

 

 

 

 

 

 

 

Obiges Unterkleid getragen mit

einem Surcot mit sogenannten „Teufelsfenstern“
aus dunkelblauem Crepe mit Hermelinbesatz und Stickerei
aus Goldfaden, Perlen, Rubin- und Topas-Simili.

 

 

 

Cotte/Surcot-Kombination kombiniert mit

Hofschleppe aus nachtblauem Seidensamt und Hermelin.

Nach einem Kleid der Königin Margarete von Schottland

 

 

Diese Kleider wurden noch lange in das nächste Jahrhundert
getragen und dort mit den abenteuerlichen Kopfbedeckungen
der burgundischen Mode kombiniert, hier als Beispiel

der Hennin mit großem Schleierputz aus Seidenorganza.

 

 

 

Besonders in der Bewegung und mit entsprechend

modischer Haube zeigt sich die burgundische Eleganz,

aber auch Arroganz dieser damals sehr elitären Mode.

 

 

Burgundische Mode - Mittelalterliches Kleid

Houppelande aus taubenblauer Doupionseide mit schwerem Silberbortenbesatz, Niderkleit aus eierschalfarbenem Crepe.

 

 

 

Darstellung einer höfischen Jagd aus der gleichen Zeit mit vielen Formen der Houppelande.

 

 

Burgundische Mode - Mittelalterliches Kleid

Houppelande mit bodenlangen Ärmeln aus
dunkelgrünem Samt mit Pelzbesatz, Niderkleit und Gürtel aus
mittelgrünem Samt mit Rubin-, Topas- und Goldkordelbesatz.


 

Burgundische Mode - Mittelalterliches Kleid

Houppelande mit langen Schleppärmeln aus
goldperlenbestickter Seide. Niderkleit, Besätze und Gürtel
aus granatrotem Samt mit Goldstickerei im Vierpassmuster.

 

 

Spätmittelalterliche Jacke aus hochroten Samt mit Wappenkartusche im spätmittelalterlichen Stil in Gold- und Perlenstickerei
(schmaler Ledergürtel fehlt leider auf dem Bild), getragen über
waldgrünem Wams, ebenfalls mit Goldstickerei.
Nach einer Livrée aus dem Hause Karls des Dicken.

 

Typisch für diese Zeit:

die Weiterentwicklung der Gugel, das Chaperon.

Hier passend zur Jacke ebenfalls mit Ochsenköpfen bestickt

 

 

Burgundische Mode - Mittelalterliches Kleid

Houppelande mit Schleppärmeln aus dunkelblauem Damast
mit eingewebtem Greifen- und Löwenmuster,
Niderkleit und Gürtel aus bernsteinfarbenem Rips
Nach dem Stundenbuch „Tres Riches Heures“ des Duc de Berry.


 

Hier getragen mit einer Abwandlung des Hennins als Beispiel

einer burgundischen Haube in dieser Galerie.

 

 

 

 

 

 

Ansicht des Damastes mit opulentem Löwen-,

Kronen- und Vasenmuster, aus dem das

Oberteil der Houppelande besteht.


 

Burgundische Mode - Mittelalterliches Kleid

Houppelande mit gezattelten Schleppärmeln und Kelchkragen
aus rotgefüttertem, dunkelblauem Crepe mit Goldknöpfen.

Gürtel und schellenbesetzter Baudric aus Goldbrokat.
Nach dem Stundenbuch „Tres Riches Heures“ des Duc de Berry.

 

 

 

Wieder ein Beispiel für eine der elaborierten Hauben
des 15. Jahrhunderts:

 

 

 

 

Das Gewand zu Pferde.

Beim Reiten mit seiner höheren Geschwindigkeit

sind die Schleppärmel mit ihren Zattelungen
besonders eindrucksvoll.

 

 

 

Damen und Herren zu Pferde aus dem Stundenbuch

"Tres riches heures" des Duc de Berry.

 

 

Mittelalterliche Mode - Kinder im Mittelalter

Junge: Wappenbestickter Wappenrock mit roter Cotte.


Mädchen: Rotes Kleidchen mit angenestelten Ärmeln und
dreifarbigen Seidenstickereien in keltischen Motiven.

 

 

Burgundische Mode - Mittelalterliches Herrengewand

Houppelande mit Schleppärmeln und Stehkragen aus
rotgefüttertem, dunkelblauem Crepe mit Pelzverbrämung.
Gürtel mit Messingbeschlägen in Durchbruchsmuster.
Nach dem Stundenbuch „Tres Riches Heures“ des Duc de Berry.

 

 

 

Die Houppelande wird getragen mit einem zeittypischen Chaperon.


 

Burgundische Mode - Kleid

Houppelande mit bodenlangen Ärmeln aus blutrotem
Seidensamt mit Rubin-, Perlen-und Pelzbesatz, Niderkleit
und Gürtel aus mittelrotem Seidensamt mit Rubin-
und Perlenbesatz und Goldfadenstickerei in Form
von Einhorn und Greif.

 

 

In der Rückansicht wird der spätgotisch elegante Faltenwurf

der Schleppärmel und des Rockes besonders deutlich,

hervorgerufen durch das kostbare Material und

durch die üppige Stoff-Fülle.